Genuss in vollen Zügen...

 Wir sind wieder zurück in unserem geliebten Peking. Nach vier ereignisreichen, anstrengenden und doch wahnsinnig schönen Tagen haben wir uns die letzten Tage erholt und können nun mit etwas Abstand über das Erlebte berichten.

   

Letzten Freitag haben wir nach unserer Arbeit die Sachen gepackt und sind um kurz nach 0 Uhr zum Bahnhof gefahren um von dort aus mit dem Nachtzug zu unserem ersten Reiseziel zu gelangen. Es handelte sich dieses Mal jedoch nicht um einen Schnellzug, sondern um einen ganz gewöhnlichen Zug. An dieser Stelle sei erwähnt, dass die Zugfahrt sechs Stunden dauern sollte und wir nur ein Stehticket (Zugtickets sind unglaublich schnell vergriffen, wenn es an die Ferien geht) ergattern konnten. So weit so gut! :) Was uns dann jedoch erwartete, war der blanke Horror. Eigentlich dachten, dass wir uns dann einfach irgendwo auf den Boden setzen und eben dort ein bisschen schlafen. FEHLANZEIGE! Der Zug war gerammelt voll!

 

Stehticket bedeutete Stehticket…:D

 

In dem ganzen Tumult (die Auslastungsgrenze für jedes Abteil war längst überschritten) haben wir einen, noch nicht okkupierten Sitz gefunden und ich meinte zu Tanja: SETZ DICH DA HIN! Wir wissen leider bis heute nicht, ob diese Person einfach nicht erschienen ist oder ob sie zu höflich war, um eine Ausländerin des Platzes zu verweisen (wahrscheinlich letzteres).

Auf jeden Fall hatte Tanja einen Sitzplatz. Das bedeutete jedoch nicht viel, denn schlafen konnte man auf diesen Stühlen mit 90-Grad-Lehne nicht. Ich stand mir währenddessen die Beine in den Bauch und tippelte von einem Fuß auf den anderen. Nach einer Stunde lichtete sich das Meer der Massen etwas und ich versuchte mich auf den Boden zu setzen. Aber selbst dafür war immer noch nicht genügend Platz. Zwei junge Chinesen, die gegenüber von Tanja saßen, bekamen mein Dilemma mit und forderten mich auf, zwischen ihnen - auf einer zehn Zentimeter großen Fläche -  Platz zu nehmen! Einfach nur herzlich und zuvorkommend diese Leute! :) Am Ende saß ich nicht zwischen ihnen, sondern neben Tanja. Eine andere junge Chinesin hatte noch Platz gemacht, sodass wir nun zu viert auf einer Dreiersitzfläche saßen. Wir hatten Sitzplätze! Ist ja zumindest schon einmal ein Anfang. An Schlaf war allerdings weiter nicht zu denken. Die Lehnen waren furchtbar, das Licht zu grell und die Beine konnte man einfach vor lauter Chinesen nicht ausstrecken. Trotzdem schafften es diese Menschen in diesem Getümmel und manchmal sogar stehend einzupennen….verrückt. :D Aufgrund der Wärme waren wir zudem recht luftig angezogen und bekamen gegen 2 Uhr die Quittung dafür – uns wurde schweinekalt. Um 3 Uhr stiegen dann relativ viele Chinesen aus und wir hatten die Sitzfläche für uns alleine. Die letzten drei Stunden konnten somit doch noch genutzt werden um etwas zu schlafen. Jedoch waren auch diese drei Stunden kein Vergnügen. Völlig fertig mit der Welt kamen wir in Datong im Morgengrauen an, absolvierten unseren fünfminütigen Weg zum Hotel und ließen uns dankbar in die Kissen fallen. Erste Etappe bewältigt! :)

Die uralte Stadt mit den hängenden Tischen

Datong liegt im Norden der Provinz Shanxi, welche an die autonome Region Innere Mongolei grenzt. Es ist eine Stadt, die überaus einladend ist. Überall wimmelt es von uralten Bauwerken und Tempeln, die man vermehrt im Stadtzentrum findet. Zudem besitzt Datong eine Stadtmauer, die noch beeindruckender als die von Shanhaiguan ist. Nachdem wir bereits schon im Zug von einem Chinesen eine schöne Zeit in seiner Heimatstadt gewünscht bekamen, hatten wir irgendwie keine Bedenken mehr, dass wir hier eine tolle Zeit haben würden. Wir holten also unseren Schlaf ein wenig auf und machten uns auf den Weg in die Stadt! Unser erstes Ziel lag an diesem Tag etwas außerhalb von Datong und nannte sich Yungang Grotten. Diese Grotten hatten viel Ähnlichkeit mit den Longmen Grotten in Luoyang, die wir schon vor einem Monat gesehen hatten. Sie waren allerdings noch um einiges imposanter. Auch hier gab es unzählige (ungefähr 52.000) Statuen, die man in vielen kleinen und großen Höhlen entdecken konnte. Wie man gut auf den Fotos erkennen kann, sind einige jedoch viel größer und mächtiger. Wir waren vollends fasziniert, wie viel Arbeit und Mühe man sich früher gemacht wurde um einen Ort des Friedens, der Ruhe und des Betens zu schaffen.

 

Mit dem Bus sind wir zurück in die Stadt gefahren um uns eine 600-Jahre-alte glasierte Steinmauer mit neun Drachen anzuschauen. Diese Art von verglaster Steinmauer mit neun Drachen gibt es insgesamt nur 3 Mal in China. Hier sei wieder einmal erwähnt, dass egal wohin wir gingen, wir immer Aufsehen erregten. Immer wieder hörte man ein zufälliges „Hello“, wobei man sich zu 99% sicher sein konnte, dass es an uns gerichtet war. Die Leute in Datong waren einfach nur herrlich freundlich zu uns. Wir haben auf der Stadtmauer ein paar Chinesen getroffen, die uns in relativ gutem Deutsch fragten, ob wir aus Deutschland kommen. Wir waren so verblüfft, dass meine Antwort ungefähr so klang: Wow just wow…perfect..ja, wir kommen aus Deutschland! :D Auch diese chinesischen Studenten wünschten uns einen schönen Verbleib in ihrer Heimatstadt.

 

Auf der Stadtmauer angekommen, hatte man einen super Blick auf die Innenstadt von Datong und sah viele alte, wiederaufgebaute Häuser, so wie sie früher einmal ausgesehen haben müssen. Es wird in der Innenstadt zur Zeit sehr viel abegrissen und neu aufgebaut. Wir konnten uns sehr gut vorstellen, dass es hier in ein paar Jahren wie im alten China aussehen könnte. Definitv ein Ort, um noch einmal vorbeizuschauen. Nachdem unsere Beine nicht mehr laufen konnten, aber dennoch unseren Befehlen folgten, schlossen wir den Abend wieder mit einem tollen Hotpot-Essen ab. Eine Sache, die wir sehr vermissen werden, wenn wir China den Rücken kehren.

 

Am nächsten Tag stellten wir uns früh den Wecker um zu den „Hängenden Tempeln“ (oder auch „Hanging Tables“, wie Tanja sie 'ausversehen' so schön bezeichnete) zu gelangen. Eine Sache kann man jedoch in China nie oft genug lernen. Egal wie gut dein Plan für den Tag ist, China wirft ihn defintiv über den Haufen. Angefangen damit, dass der Busbahnhof, von dem wir abfahren wollten, abgerissen worden und somit nicht mehr vorhanden war, über, dass die Busse plötzlich nur noch einmal die Stunde fuhren, bis hin zu, dass die Fahrtzeit plötzlich zwei statt einer Stunde dauerte. Wir wollten einen schönen Tag an den „Hängenden Tempeln“ verbringen, abends gemütlich nach Datong fahren um dann den Zug um 17.30 Uhr nach Hohhot zu nehmen. Unser Zeitfenster schmolz zusehends. Nachdem wir gegen 13 Uhr in Hunyuan, einer Stadt südöstlich von Datong, ankamen, sollte uns ein anderer Bus zu den „Hängenden Tempeln“ bringen. Doof nur, dass diese vor zwei Tagen frisch renoviert wieder aufgemacht hatten und gefühlt jeder Chinese auf die gleiche Idee wie wir kam. Wir standen im Stau! Es waren nicht mal wir, die den Anfang machten, den Bus zu verlassen. Jedoch schlossen wir uns sofort entschieden an um den restlichen Weg zu Fuß zu laufen. Doof nur, dass es noch 5 Kilometer waren und wir theoretisch einen Bus um 15 Uhr zurück nach Datong nehmen mussten. Das chinesische Gespür für Geld spielte uns in die Hände. Ein Motorradfahrer bot an, uns für 20 RMB nah an die Tempel zu bringen. Wir willigten ein, obgleich wir keine Ahnung hatten, worauf wir uns da einließen. Die Motorradfahrt war jedoch echt der Hammer. Über Stock und Stein, mitten durchs Geröll, brachte er uns dicht an unser Ziel. Die lange Schlange vor der Kasse ließ unseren Mut jedoch erneut sinken. Es war bereits 14 Uhr. Wir verhielten uns in diesem Moment so, als ob wir noch nie etwas von einer Schlange gehört hatten un drängelten uns mitten hinein. Wir hatten es geschafft.:)

 

Die „Hängenden Tempel“ sind beeindruckend. Jedoch reicht es sie vom Weiten zu betrachten. Geht man rein, muss man wieder anstehen. Wir machten diesen Fehler: gingen rein, stellten uns an, blieben 5 Minuten und gingen wieder raus. Wir glauben, dass es an diesem Tag einfach nicht sein sollte… Und wir hatten recht! Mit dem Motorrad sind wir schnell zurück nach Hunyuan um von dort einen Bus nach Datong zu erwischen… Denkste!!! Der nächste Bus fuhr statt um 15.00 Uhr erst um 16.30 (man bedenke die Abfahrtszeit unseres Zugs um 17.30 Uhr)…Wir überwunden den Schock und die damit verbundende Gewissheit, dass wir nun doch mehr Geld investieren mussten, nahmen uns ein Taxi und fuhren 1 ½ Stunden zurück nach Datong. Wir schnappten unsere Sachen, die wir im Hotel gebunkert hatten, aßen schnell etwas bei KFC (das wollten wir eigentlich nie machen – Gerüchte von sechsbeinigen Hühnchen machen hier die Runde :D) und setzten uns in den Zug nach Hohhot. Wir riefen beim Hotel an, um Bescheid zu geben, dass wir später als 18 Uhr ankommen würden und stießen direkt auf unglaubliche Sprachbarrieren. In unserem Hotel gab es keinen einzigen Angestellten, der Englisch sprach. Wir erklärten mit Übersetzungsapps einem alten Herrn im Zug, was unser Problem war. Er rief freundlicherweise beim Hotel an und regelte alles für uns. Naja, dachten wir, das scheint ja ein guter Start für Hohhot zu werden…..oder?

 

P.S. In unserem Hotel wurde am ersten Tag eine Hochzeit gefeiert, sodass wir gegen Mittag mit Feuerwerkskörpern geweckt wurden. Am helllichten Tag sieht man zwar überhaupt nichts, aber hauptsache es knallt. :D

Raus aus dem Großstadtjungle - Rein ins Nirgendwo

Es ist immer wieder erstaunlich, wie sehr der erste Eindruck zählt. Das ist nicht nur bei Menschen so, sondern auch bei Städten. Sagen wir einfach mal, Hohhot hat uns in den ersten Minuten nicht unbedingt verzückt. Der erste Eindruck wurde wieder einmal von einem Taxifahrer zunichte gemacht. Auf dem Weg zum Hotel ergatterten wir ein Taxi, in dem schon zwei Chinesinnen saßen. Das Taxometer zeigte 8 RMB. Wir fuhren circa 15 Minuten und stiegen aus. Da das Taxometer 23,50 RMB zeigte und die Mädels bestimmt weiter in die gleiche Richtung fuhren, dachten wir, dass wir bestimmt nur einen Teil des Preises bezahlen mussten. Der Taxifahrer sagte zu mir „Vier“! Wir waren verblüfft und reichten ihm einen 10 RMB Schein. Er gab uns zu verstehen, dass er vier davon haben wollte. Richtig dreist wollte er für die Fahrt 40 RMB haben, obwohl das Taxometer 23,50 RMB anzeigte. Wir gaben ihm 20 RMB und weigerten uns auch nur irgendeinen Cent mehr zu bezahlen. Dies gelang uns zwar, jedoch war der erste Eindruck von Hohhot ruiniert. Als wir an der Rezeption, trotz Sprachproblemen unser Zimmer bekamen und dieses unglaublich groß und schön war, versprachen wir Hohhot noch eine zweite Chance zu geben. Am nächsten Tag genossen wir ein mongolisches Frühstück mit Reis, Teigtaschen und in Knoblauch eingelegte Gurken und machten uns auf den Weg zum Hostel, von dem unsere zweitätige Reise in das Weideland und in die Wüste losgehen sollte. Hierbei möchten wir noch einmal ein riesengroßes Dankschön an ANDA Guesthouse aussprechen, die diesen Kurztrip zu wahrlich etwas Besonderem gemacht haben. In einem kleinen Minibus, mit chinesischem Fahrer, chinesischem Guide und noch vier weiteren ganz lieben Kanadiern (Adam, Benson, Sam und Jeanine) in unserem Alter, ging die vierstündige Reise Richtung Xilamuren Grasslands los. Zwischendrin sammelten wir noch zwei weitere Reiseführer, Nancy und Alex ein, die sowohl englisch, chinesisch als auch mongolisch sprachen. Die beiden selbst unterhielten sich meistens auf mongolisch, welches eine entzückende und lustige Sprache und sehr wohlklingend für die Ohren ist.

 

Gegen Mittag kamen wir bei unserer mongolischen Familie an. Außer den paar Häuschen und ungefähr fünf Jurten war weit und breit nichts zu sehen. Bis auf uns, gab es keine Menschenseele mehr. Es war so toll. Im Nu hatten wir uns verliebt. Die Jurten bestanden aus einem Steinboden, Holzverstrebungen und Planen. Eine kleine Glühbirne baumelte von der Decke und ein Verteiler, zum Aufladen unserer Handys war auch vorhanden. Die innere Vorfreude, die sich die ganze Zeit in uns aufgestaut hatte, kam nun zum Vorschein. Wir waren am Ziel und wir fühlten uns pudelwohl. Zum Mittag gab es mongolischen Eintopf mit Reis, Kartoffeln und Hammelfleisch. Danach ging es zum Bogenschießen, wobei wir beide eine relativ gute Figur machten – Spowis halt! :D Nachdem wir ein bisschen die Umgebung erkunden durften, stand das erste etwas größere Ereignis an: Pferdereiten.

 

Zu siebent trabten wir los. Ich habe keine Ahnung, wann ich das letzte Mal auf einem Pferd saß, oder ob ich überhaupt schon einmal auf einem saß. Es fühlte sich jedenfalls nicht so an. Entweder war ich zu blöd den Rhythmus herauszubekommen oder mein Pferd wollte einfach nicht, dass ich ihn herausbekam. Jedenfalls spürte ich jede noch so kleine Erschütterung und mein Rücken begann heftig zu schmerzen. Zwischenzeitlich dachte ich schon, mir fliegen gleich alle Bandscheiben um die Ohren. Ein Blick nach links zu Tanjas Pferd machte die Sache nicht besser. Scheiße, dachte ich…, die kann das ja…. :D Tanja bewegte sich wirklich damenhaft auf ihrem Pferd! Als sie jedoch anfing über meine stöhnenden Laute zu lächeln, hätte ich fast das Handtuch geworfen, so sauer und schmerzerfüllt war ich! :D Letztenendes habe ich es dann bei einer Stunde Ausritt doch noch geschafft für fünf Minuten den Rhythmus zu kapieren. Die Folgen waren abzusehen – am nächsten Tag hatte ich Po- ,Hüft- und Rückenbeschwerden. Na gut, ich will ja nicht jammern. Zurück in unserer kleinen Jurte haben wir weiter unsere Bogenschießfähigkeiten perfektioniert und einfach mal die Seele baumeln lassen. Es war herrlich dort! Das Einatmen von frischer Luft haben wir doch ganz schön vermisst. Wir fühlen uns zwar sehr wohl hier im Großstadtjungle, aber es war toll mal hinauszukommen. Wir hatten die ganze Zeit über tolles Wetter. Zwar war es kalt und windig, aber die Sonne schien unverändert. Zwischenzeitlich kam sogar etwas Schnee vom Himmel, was Alex ein „I love you, guys“ hervorlockte! Er kommt zwar sehr oft hierher, aber so schön war es wohl schon lange nicht mehr. Vor dem Abendbrot „durften“ wir noch die Materialien für das Lagerfeuer sammeln – getrocktnete Kuhfladen – yummy! Brennen taten sie allerdings richtig gut. Am Lagerfeuer wechselten wir uns ab, mongolische, englische und deutsche Lieder zu singen, bestaunten die Sterne und gingen alle relativ früh schlafen.

 

Die Nacht in der Yurte war eine echte Erfahrung. Zum einen war es stockdunkel und zum anderen wären wir wahrscheinlich erfroren, wenn wir nicht zu zweit gewesen wären.  Es wurde schweinkalt in der Nacht, obwohl wir noch alle unsere Sachen anhatten und 5 Decken unter bzw. 5 Decken über uns ausgebreitet hatten. Zu zweit war es jedoch zu ertragen und wir haben die Nacht überlebt.

 

Am letzten Tag unserer Reise fuhren wir weiter in die Wüste. Auch hier verbrachten wir wieder eine längere Zeit im Minibus. Es hat sich jedoch gelohnt. In der Wüste waren über 25 Grad. Wir hatten fesche Stoffstiefel bekommen und wurden mit einem Sandbuggy in die Wüste gefahren. In einem kleinen Lager konnten wir dann einen Kamelritt absolvieren (komische Tiere :D), Beachvolleyball und Frisbee spielen und auf Schlitten die Sanddünen hinunterrutschen. Das hat alles echt Spaß gemacht. Danach hatten wir allerdings überall Sand – Warum muss in der Wüste auch so viel Sand herumliegen? :D Alex und Nancy haben uns dann noch zum Bahnhof gebracht, von wo aus wir nach Hohhot gefahren sind. Die Kanadier sind noch 2 Tage länger geblieben. Wir haben uns sehr gut mit ihnen verstanden und hoffen sie noch einmal wiederzusehen.

 

In Hohhot haben wir uns noch ein Restaurant von einem Einheimischen empfehlen lassen, in dem wir wieder einmal die Hauptattraktion waren. Um kurz vor 22 Uhr bestiegen wir den Zug und fuhren knappe neun Stunden zurück nach Peking. Dieses Mal hatten wir einen Schlafplatz gebucht und schliefen erstaunlicherweise gut im Zug.

 

Es waren vier wundervolle Tage und wir können es kaum erwarten noch mehr von China zu sehen.

 

P.S. In einem Monat geht es weiter (das Drachenboot-Festival steht an)! Zuvor dürfen wir jedoch noch unsere ersten Gäste aus Deutschland begrüßen. Mein kleiner Bruder Bille und seine tolle Freundin Cindy kommen uns besuchen. Hey, ihr beiden, aus dem Land der Frühaufsteher – wir freuen uns schon sehr auf euch! :D

Bis Demnächst...

Wir verabschieden uns hiermit - wenn auch nur für ein paar Tage - und hauen Richtung autonome Region "Innere Mongolei" ab! Uns erwartet eine 6-stündige Zugfahrt, bei der wir weder einen Sitzplatz, noch einen Schlafplatz buchen konnten - YAY! :D Wir melden uns in circa einer Woche mit neuen, hoffentlichen atemberaubenden, Bildern und dem obligatorischen Berichten!

So, wir sind dann mal weg - Weidenland und Wüste warten auf uns! :) Eure Kinesen <3

Sommerpalast: top - Seesterne: Flop

Nun habe ich wahrscheinlich wieder so lange gewartet, bis sich aus ganz vielen kleinen Geschichten ein größerer Beitrag zusammen setzen lässt. Diese Aufschieberitis…:)

 

Nicht mehr lange und wir machen uns schon wieder auf den Weg in unser nächstes kleines Mini-Abenteuer. Anfang Mai wird in China der Tag der Arbeit zelebriert und wir bekommen ein weiteres Mal vier Tage frei. Diese vier Tage werden wir wieder nutzen um uns mit China weiter vertraut zu machen. Datong und Hohhot heißen unsere Reiseziele, die sich nordwestlich von Peking befinden. In Datong soll es hängende Tempel in den Bergen geben. Dort werden wir zwei Tage verbringen und alles in uns aufsaugen, was wir können. Hoffentlich macht der Tempel bis dahin wieder auf, da er die letzten vier Monate aufgrund von Restaurierung geschlossen war. Am 01. Mai soll er allerdings wieder eröffnet werden! Wir drücken die Daumen! :D Weiter geht’s dann nach Hohhot, wo wir eine Nacht in einer Jurte schlafen werden und alles das machen, was Mongolen früher und heute immer noch tun – unter den Sternen leben! Von der Grasslandschaft werden wir uns dann am letzten Tag auf in die Ausläufer der Wüste Gobi machen und dort die sogenannten Singing Sands erkunden. Soweit zu unserem Trip. Wir werden euch über alle Ereignisse auf dem Laufenden halten.

 

Zurück zu Peking! Wie man auf den Bildern, im Ordner: China – Peking, sehen kann, haben wir es endlich in den weltberühmten Sommerpalast geschafft. Spannenderweise befindet dieser sich nur eine knappe halbe Stunde von unserer Wohnung entfernt. Im Sommerpalast hätte man wieder einen kompletten Tag verbringen können. Es gibt so viel zu sehen, so viel zu erleben und so viel zu bestaunen. Es ist ein Stück von Chinas Geschichte, welches nicht näher erklärt werden kann. Man spürt förmlich die Macht und die Geschichte, die von diesem Ort ausgeht. Wir werden auf jeden Fall wiederkommen!

 

Da wir nun schon seit vier Monaten ohne verdauungstechnische Probleme hier leben, haben wir uns nun endlich auf einen typisch chinesischen Markt begeben. Die Summe der Angebote wird von thailändischen Märkten bestimmt bei weitem übertroffen und dennoch kann sich schon hier das Auge an unzähligen Außergewöhlichkeiten satt sehen. Nachdem wir uns eine halbe Stunde nicht getraut haben, rangen wir uns letztendlich doch dazu durch, drei Skorpione und einen Seestern zu probieren. Die Skorpione waren ganz ok…nichts besonderes…Eiweiß halt! :D Der Seestern war einfach nur trocken und hat nur nach den Gewürzen geschmeckt, mit denen er großzügig bedeckt wurde. Seepferdchen, Maden und Heuschrecken haben wir fürs erste gekonnt ignoriert. :D

 

Jeden Donnerstag findet in Peking ein Meerestiermarkt statt, auf dem unzählige, auch illegale Tiere zum Verkauf bereit stehen. Illegal sind dabei seltene Molchsarten und Meerestiere, wie zum Beispiel die Meeresschildkröte. Diese Tiere stehen jedoch nicht zum Verzehr bereit, sondern nur zur Zierde! Es ist ein riesen Markt voller Farben! Überall werden Fische und Schildkröten angeboten. Die Aufbewahrung der Tiere entspricht definitiv nicht dem deutschen Standard. Tierschützer würden hier definitv ohnmächtig werden, aber so ist das nun halt einfach mal in China. Andere Länder, andere Sitten. :)

 

Letzen Dienstag haben wir unseren freien Tag dazu genutzt um ans Meer zu fahren. Für knappe 10 Euro sind wir zwei Stunden nach Osten in eine Stadt namens Beidaihe gefahren. Leider hatte die Sonne an dem Tag dem Regen Platz gemacht, sonst hätten wir uns dort an den Strand gepackt und keinen Muskel mehr bewegt. Stattdessen sind wir am Strand spazieren gegangen und haben ein Brautpaar entdeckt, welches gerade Fotos für die Hochzeit machte. In China werden die Brautfotos vor der Hochzeit gemacht. Nach knapp 5 Minuten sahen wir das nächste Brautpaar…und da noch eins…und hinter denen...guck mal….! Am Ende zählten wir 8 Brautpaare bei eher bescheidenem Wetter. :D Naja, Photoshop macht auch das hässlichste Bild wieder schön! :D Da wir nichts anderes zu tun hatten und unser Zug nach Peking erst um halb zehn abends ging, nahmen wir ein Taxi (eine Stunde à 14 Euro) und machten uns auf in die nächste größere Stadt – Shanhaiguan! Hier beginnt die Chinesische Mauer! Sie erhebt sich imposant aus dem Meer und schlängelt sich dann weiter in Richtung Berge. Es war beeindruckend. Da Shanhaiguan an dieser strategischen Position zwischen Berg und Meer immer wieder überfallen wurde, baute der damalige Herrscher eine riesen Stadtmauer (7 Meter dick) um die damals noch kleine Stadt und verband sie mit der Chinesischen Mauer. Wir standen oben und konnten förmlich die verzweifelten Schreie derer hören, die früher versucht haben, dieses Bollwerk einzunehmen.

 

Wir melden uns nach unserem Trip wieder! Bis dahin gehabt euch wohl und passt auf euch auf! Wir tun das gleiche! <3

 

P.S. China erschwert es momentan Nicht-Muttersprachlern, die Englisch unterrichten wollen, ein Visum zu bekommen. Sollten diese Gesetze tatsächlich umgesetzt werden, würden hier bald viele Firmen (darunter auch Rise) ein riesen Problem bekommen, da viele ihrer ausländischen Mitarbeiter dann nicht mehr unterrichten dürften.

 

P.S.S. Chinesiche Weisheit: Tut dir etwas weh, trinke heißes Wasser! Irrwitzig aber wahr! :D

 

P.S.S.S. Viele Chinesinnen wollen im Jahr des Affen schwanger werden, weil man sagt, dass die Kinder dann besonders schlau sein könnten… Um den Intelligenzquotienten dieses kleinen Geschöpfes könnte man aber jetzt schon streiten, wenn man an die Eltern denkt, die so einen Affenunfug glauben :D

Pfingstkämpfer und Shaolinrosen

Wir entschuldigen uns hier schon einmal für die Masse an Bildern, die wir für Luoyang hochgeladen haben, aber wir haben uns bei den eigentlichen 800 Bildern "ein wenig" schwer getan. :D

 

Nach einigen Komplikationen am Busbahnhof von Zhengzhou (Wo bekommt man das Ticket? Wie sind die Schriftzeichen für Dengfeng? Wo fährt der Bus ab? Wann fährt er ab? Und, fährt er überhaupt mit uns ab?), saßen wir nach einer kleinen Odyssey schlussendlich im richtigen Bus nach Dengfeng. Dort wollten wir uns den berühmten Shaolin Tempel angucken. Nach einer zweistündigen Busfahrt, in der wir nun schon mehr von der chinesischen Natur zu sehen bekamen, erreichten wir unser Ziel…und….wurden regelrecht überfallen! Wie bei jeder chinesischen Attraktion witterten auch hier die Taxifahrer ihre Chance auf das „große“ Geld (4 Euro)! Nach dem Aussteigen wurden wir sofort belagert und mit den Worten „Shàolín Sì?“ eingedeckt. Mit einem „Bù jàu“ (Nicht wollen) lassen sie sich aber auch schnell wieder abwimmeln. Statt einem Taxi nahmen wir einen Bus (80 Cent) zum Tempel. :D

 

Wir kamen gerade rechtzeitig an! Um 16.00 Uhr fing die letzte Kung-Fu-Vorstellung an. Also machten wir es uns vor dem Schauplatz gemütlich und genossen die Show. Es war von allem etwas dabei – tänzerisches, fast schon turnerisches Kung Fu; Metalplatten, Holzstäbe und Schüsseln mit verschiedenen Körperteilen zerdeppern und die alles untermalende traditionelle chinesische Kampfmusik. Wir waren überwältigt und zutiefst beeindruckt. Dass so ein Shaolin Tempel aber eigentlich ein Ort der Ruhe und des Friedens ist, konnte man sich dort, aufgrund der Massen, nicht vorstellen! :P Die Tempelanlage an sich war ähnlich aufgebaut wie andere Tempelanlagen, die wir bereits gesehen haben. Wie man auf den Bildern sehen kann, faszinieren diese Gebäude vor allem durch ihre geschwungenen Dächer und ihre Farben. Man kann sich daran einfach nicht satt sehen. Etwas weiter auf dem Gelände gab es dann auch noch einen Pagodenwald, auf dem riesige Steingräber zu sehen waren. Diese Pagoden wurden von 791 n.Chr. an errichtet - beinhalten jedoch keine toten Menschen! :)

 

Vom Shaolin Tempel ging es dann zurück nach Dengfeng. Aufgrund von Zeitnot entschieden wir uns dieses Mal für ein Taxi. Nach kurzem Handel fanden wir dann eins für 30 Yuan (4 Euro). Das Geld war es wert, denn wir hatten den Michael Schuhmacher unter den Taxifahrern ergattert. Geisterfahrermäßig schoss er auf der gegnerischen Fahrbahn den Berg herunter und verlangsamte auch nicht, wenn ihm ein Bus entgegenkam. Wir haben ja mal gesagt, dass das chinesische Verkehrssystem ein Witz ist, aber diese Taxifahrt toppte dann doch noch einmal alles! :D

 

Wieder in Dengfeng nahmen wir einen Bus weiter zu unserem eigentlichen Hauptziel: Luoyang!

 

 Wir haben diese kleine 6,3 Millionen Metropole sofort ins Herz geschlossen. Auch hier gab es natürlich viele einsame Hochhäuser – die Innenstadt war jedoch von kleinen attraktiven chinesischen Bauten übersäht. Unser Hostel war westlich eingerichtet und die Besitzer halfen uns bei all unseren Plänen sehr gut weiter. Am nächsten Tag ging es zu den Longmen Grotten. Das ganze kann man sich folgendermaßen vorstellen: Am Fluss, der durch Luoyang fließt, gibt es außerhalb der Stadt hunderte von Höhlen, in denen 200.000 Buddha-Statuen eingemeißelt sind. Es ist atemberaubend, diese Kunstwerke aus früherer Zeit zu betrachten. Dabei sind diese Statuen von zwei Zentimeter bis fünf Meter groß. Auch an dieser touristischen Sehenswürdigkeit haben wir wieder mehrere Stunden verbracht, um alles in uns aufzusaugen. Auf dem Weg zurück ins Hostel haben wir dann zufälligerweise noch unsere Maklerin aus Peking getroffen… Ja, auch China ist ein Dorf! :D

 

Am letzten Tag unsere Kurzreise besuchten wir einen der vielen Parks von Luoyang um uns die berühmten Pfingstrosen anzugucken. Wir hatten Glück. Wir wurden von einem Meer aus Blüten begrüßt, obwohl Anfang April erst Beginn der Blütezeit sein sollte. Offenbar hatten wir jedoch die Blütezeit genau richtig abgepasst. Die Bilder sprechen für sich! <3

 

P.S. In Luoyang wurden wir übrigens so oft wie sonst noch nirgendwo nach einem Foto gefragt. Ganz viele Chinesen wollten sich mit uns (Ok! Mit Tanja! :D) ablichten lassen. Dafür durfte ich mein erstes Autogramm in ein Büchlein reinkritzeln. Schon lustig diese Leute! :D

 

P.S.S. Im Park von Luoyang gab es tierähnliche Steine, an denen sich vermehrt Chinesen rieben. Offenbar lassen sich so Verspannungen oder Verklebungen im Rücken lösen. Ich hab es probiert – es funktioniert! :D

Raus aus der Hauptstadt

Raus aus der einen Millionenstadt – hinein in zwei andere Millionenstädte. Wir hatten vier Tage Urlaub und haben diese Zeit intensiv genutzt um einmal andere Ecken in China kennenzulernen…und man…haben wir viel erlebt. :) Am Samstag sind wir sehr früh aufgestanden (4:30 Uhr) um den ersten Zug nach Zhengzhou zu nehmen. Zhengzhou ist die Hauptstadt der Hénán Provinz und liegt ca. 3-4 Stunden südlich von Peking. Am Bahnhof in Peking angekommen, überkam uns wieder einmal das Gefühl, in eine völlig fremde, einzigartige Welt einzutauchen. Dieses Gefühl bekamen wir noch öfter auf unserer Reise. In China kommt man nur in ein Bahnhofsgebäude, wenn man eine Fahrkarte besitzt. Diese wird beim Eintreten zusammen mit deiner I.D. (Reisepass) überprüft. Danach wartet man, wie in Flughäfen, in Wartehallen bis der Zug eintrifft. Auch vor dem Einstieg wird noch einmal überprüft, ob man ein gültiges Ticket besitzt. Das Ganze wird dann erneut  im Zug durch einen Schaffner sowie am Ankunftsort noch einmal gecheckt. Wir hatten die billigste Klasse, nennen wir sie mal 'Holzklasse', gebucht und hatten eine BEINFREIHEIT, mein Gott, wie geil! Wenn ich schreibe, dass wir gefletzt haben, dann ist das noch deutlich untertrieben. :D

 

Auf dem Weg zu unserem ersten Zwischenstop konnten wir die Umgebung rund um Peking betrachten. Leider kann man diese alles andere als natürlich bezeichnen. Überall wird gebaut, überall wird etwas in Reih und Glied angepflanzt - sogar neue Bäume und Wälder. Große Waldflächen oder Felder gibt es fast überhaupt nicht. Die Hèbei Provinz ist dafür aber auch berühmt. Es ist definitv ertragreich und effektiv – auf uns wirkte es jedoch sehr penetrant. :)

 

In Zhengzhou angekommen, wurden wir erst einmal mit einem kräftigen „Wàiguórén“ von einem kleinen Jungen begrüßt, der sich offensichtlich über Ausländer freute. Danach irrten wir jedoch für eine Stunde durch das Bahnhofsgebäude um den richtigen Ausgang zu finden. Unsere bis dahin gestiegene Vorfreude sank auf einen - sagen wir mal - fiktiven Wert von 100. Raus aus dem Bahnhof und rein in den Smog – 80! Immer noch kein Plan, wo wir überhaupt angekommen sind – 50. Nach mehrmaligem Nachfragen haben wir herausgefunden, dass wir am Ostbahnhof von Zhengzhou und nicht am Hauptbahnhof angekommen sind. (Fehler von uns…und trotzdem 30). Man hätte theoretisch die U-Bahn in Richtung Zentrum nehmen können….hätte hätte Fahrradkette. Wir machten uns zu Fuß auf die Socken. Dumm nur, dass auch Zhengzhou 8,irgendwas Millionen Einwohner hat. Demnach stellte sich unser Unterfangen als genauso klug heraus, wie die Idee von Erkner bis nach Grunewald zu laufen. Nachdem wir uns knapp zwei Stunden durch die leeren Straßen (dazu gleich mehr) schlugen, sank unsere Laune unter 0. Zhengzhou ist doch sch**** :D Wir nahmen uns ein Taxi und fuhren für 1.25 Euro ins Zentrum. (Hätte man ja auch gleich machen können) :D

 

In China wird zur Zeit in jeder größeren Stadt gebaut. Unzählige Hochhäuser werden aus dem Boden gestampft und in einer Rekordzeit fertiggestellt. Die Sache ist nur... ist gibt nicht genug Menschen, die dadrin wohnen könnten. Diese Hochhäuser werden momentan umsonst gebaut. Die Chinesen tun dies um den wirtschaftlichen Aufschwung so lange wie möglich am Leben zu erhalten. (Hauptsache jeder hat etwas zu tun) Das Ganze nennt sich ökonomische Blase, die unter Umständen bald platzen könnte. Wenn man also durch diese Stadtgebiete läuft, kommt einem das vor, als ob man durch eine Geisterstadt geht: beeindruckend und beängstigend zugleich (vor allem nachts).

 

Im Hotel angekommen, machten wir uns sofort auf den Weg unsere Laune mit etwas Essbaren aufzubessern, um dann gesättigt mit dem Bus zum Huang He, dem Gelben Fluss, zu fahren. Dort angekommen, beeindruckten uns sofort zwei riesengroße, aus Stein gemeißelte Köpfe, Yandi und Huangdi, die auf einem Berg thronten. Diese beiden wichtigen Personen werden als Urahnen der Chinesen angesehen. Das ganze Areal, um den Gelben Fluss herum, wurde dort zu einem Besuchermagnet umgewandelt. Neben Tierschauplätzen, konnte man auch wandern und Hovercraft auf dem Fluss fahren gehen. Es ist schon toll, im Geographieunterricht über den zweitlängsten Fluss Chinas zu reden und dann tatsächlich einmal dort gewesen zu sein. :D Völlig fertig und übermüdet machten wir uns dann nach zwei Stunden Herumlaufen, auf den Weg zurück in unser Hotel. Im Bus wurden wir noch von einem chinesischen Schuldirektor angesprochen, der uns, nach einem längeren Gespräch, am liebsten gleich als englischsprachige Sportlehrer in seine Schule mitgenommen hätte. :D

 

P.S. Aufgrund unserer Müdigkeit hatten wir uns dazu entschieden, uns das erste Mal chinesisches Fernsehen reinzuziehen. Gut…verstanden haben wir nix, aber die lustigen Gameshows, von denen man immer wieder hört, gab es leider auch nicht! :D

 

P.S.S. Gefühlt waren wir die einzigen Ausländer in Zhengzhou, was verständlich ist, bei der Dichte an Sehenswürdigkeiten (Haha). Aufgrunddessen wurden wir von den meisten Leuten eher argwöhnisch und misstrauisch beäugt – ganz anders als in Peking und Luoyang, wo Ausländer zum Stadtbild dazugehören.

 

P.S.S.S. In Zhengzhou trugen trotz hoher Luftverschmutzung nur sehr wenige Chinesen eine Maske, was uns bereits schon im Vorhinein berichtet wurde. Nur in den wirklich großen Städten wissen die Leute über verschmutzte Luft Bescheid. In "kleineren" Städten denken doch viele tatsächlich, dass es Nebel sei und es die verschmutzte Luft nur in Peking gäbe. :D

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